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Jonas Balling mit seiner Daisy

Frau Balling, Rhön-Grabfeld:

Vor drei Jahren starb unsere 17jährige Mischlingshündin Charlie. Wegen der Kinder, neun und elf Jahre, gingen wir nach ca. sechs Wochen ins Tierheim, um einen Hund auszuführen. Dabei entdeckten wir Daisy, eine fünfmonatige Mischlingshündin, die gerade abgegeben worden war. Sie sah unserer Charlie sehr ähnlich und nach etlichen Besuchen und einem Probetag bei uns zu Hause entschlossen wir uns, sie zu behalten.

Nach einer Weile gab es Probleme mit Daisy. Sie knurrte unseren Sohn Jonas (9) an und ließ sich nicht von ihm streicheln; nur wenn sie wollte. Jonas, der Daisy sofort


in sein Herz geschlossen hatte, war darüber sehr traurig und verstand die Welt nicht mehr.

Als es wieder einmal zu solch einem Vorfall kam und Daisy nach Jonas schnappte und ihn im Gesicht traf, wussten wir, dass etwas geschehen musste. Den Hund wieder abgeben, das wollten wir nicht, das war uns zu einfach. Wir wollten daran arbeiten, denn Daisy war ja kein böser Hund. Sie akzeptierte einfach unseren Jonas nicht, aus welchem Grund auch immer.

Unsere Tierärztin machte uns auf Frau Mantel aufmerksam. Als sie dann zu einem persönlichen Besuch kam, erfuhren wir Dinge

aus der Sicht des Hundes, deren wir uns nicht bewusst gewesen waren.

Frau Mantel fing speziell mit Jonas und Daisy an zu arbeiten und erreichte, dass Daisy endlich Respekt vor unserem Jüngsten bekam. Auch mit ihm hatten wir Gespäche zu führen, damit er verstand, dass er sich dem Hund gegenüber wie ein 'Chef' verhalten muss und nicht um seine Zuneigung betteln darf. Das fiel ihm sehr schwer und der Hund tat ihm anfangs sehr leid.

Als er aber das Ergebnis sah, war er sehr zufrieden. Frau Mantel kam dreimal zu uns und heute sind Jonas und Daisy die besten Freunde. Geknurrt hat sie nie mehr.

Frau Friedrich aus Würzburg berichtet:

Velka ist eine Schäferhund-
mischlingshündin und fast drei Jahre alt. Im Alter von sechs Wochen habe ich sie damals zu mir genommen. Schon nach wenigen Monaten war zu erkennen, dass sie eine sehr ausgeprägte Leidenschaft zum Jagen von Wildtieren hat.

Anfänglich war es noch nicht so gravierend, da sie recht schnell von ihren Ausreißern zurückkam. Je älter sie jedoch wurde, umso intensiver ging sie dieser Leidenschaft nach. Beim Spazierengehen wirkte sie völlig abwesend, immer auf der Suche nach einer Fährte, der sie dann über weite Strecken bis zur völligen Erschöpfung nachging.

Das Jagen von Velka gipfelte darin, dass sie eines Tages auch


ein Reh riss. Alle Tipps und Ratschläge aus Büchern, Internet und von Bekannten zeigten bei ihr keinerlei Wirkung, so dass ich sie nirgendwo mehr ohne Leine laufen lassen konnte.

An dieser Stelle bat ich Frau Mantel um Hilfe, da ich mir wirklich nicht mehr zu helfen wusste.
Zunächst erklärte sie mir ihre Arbeitsweise bei der Therapie von Hunden mit starkem Hang zum Jagen.

Ich muss sagen , dass ich und auch mein Bekanntenkreis anfänglich doch recht skeptisch waren, ob es denn wohl wirklich möglich sei, bei Velka die Jagdleidenschaft unter Kontrolle zu bekommen.

Aber schon in der ersten Stunde ging sie mit Frau Mantel ohne Leine durch ein Wildgebiet, in dem



Claudia Friedrich mit ihrer
Hündin Velka

sie sich zuvor sofort verabschiedet hätte. Das war für mich auf jeden Fall ein sehr beeindruckendes und hoffnungsvolles Erlebnis.

Sehr beeindruckt war auch Velka, die zunehmend lernen musste, ihre Sucht zu beherrschen. Im Lauf der Therapie vermittelte mir Frau Mantel eine neue Sichtweise und befähigte mich dazu, Velkas Reaktionen immer besser einzuschätzen und zu kontrollieren.
Ich konnte bei Spaziergängen immer besser umsetzen, was ich gelernt hatte. Entsprechende Fortschritte wurden sichtbar. Für mich war und ist es wichtig, selbst zu bestimmen, wieviel Freiheit ich meinem Hund dabei gebe.

Tja, und heute ist es mir wieder möglich, mit Velka ohne Leine spazierenzugehen, was uns beiden natürlich viel mehr Spaß macht.


Frau Herber mit Jenny und Tessa

 

 

Frau Herber (Raum Würzburg) erzählt:

Ich lebe derzeit mit zwei vierbeinigen Familienmitgliedern zusammen, mit Tessa und "Jenny von der Mainschleife".

Tessa, das Milleniumbaby, ist ein Schäferhund- Dobermann-Mischling und wurde von meinem Sohn Axel mit der Leckerli-Methode sehr geduldig und liebevoll und durchaus erfolgreich erzogen. Sie ist sehr anhänglich und setzt mit Hilfe von Penetranz auch meistens ihren Kopf bei mir durch.

Jenny, ein Westhighland-Terrier, kam zwei Jahre später hinzu und wurde von Tessa nach einer Weile voll akzeptiert.

Nach einem halben Jahr hatte Jenny uns alle fest im Griff. Sie reagierte weder auf Leckerlis, noch auf gute Worte; gehorchte grundsätzlich überhaupt nicht und terrorisierte Tessa und mich schließlich so sehr, dass wir Frau Mantel um Hilfe baten. Die

 


Robustheit der kleinen Hexe stellte eine ziemliche Herausforderung für mich dar.

Während mehrerer Treffen verstand es Frau Mantel, Jenny genau zu zeigen, wo es lang geht, und unterwies mich in ihrer Methode, mit dem Terrier
umzugehen - nämlich autoritär, bestimmt und konsequent.

Jenny begann, meine Wünsche zu akzeptieren und sah ein, dass bestimmte Regeln auch ihr Grenzen auferlegen. Was allerdings für die eine galt, war nicht unbedingt das Richtige für die andere. Tessa – zarter besaitet – musste anders angefasst werden. Ihre große Sensibilität erforderte ein besonderes Einfühlungsvermögen.

Ich lernte von Frau Mantel, mich ihrem Wesen angepasst durchzusetzen und ging ihr dadurch auch nicht mehr so schnell auf den Leim. Ihr spezieller Charme wurde für mich durchschaubarer.

Einige Monate später half mir Frau Mantel noch einmal. Es war Tessa, die partout – von einem Tag auf den anderen! - nicht mehr akzeptierten wollte, dass ich morgens zur Arbeit gehe. Sie veranstaltete, manchmal im Duett mit Jenny, ein Heulkonzert mit "open end". Die Nachbarn rundherum waren sicher sehr genervt.

Wieder schaffte es Frau Mantel, meine zwei „Damen“ in den Griff zu bekommen. Nach nur einer Sitzung blieben beide ruhig allein zu Hause. Ohne weitere Probleme nahmen sie meinen Tagesablauf wieder an.

Mit einigen Tipps und dem richtigen Verständnis der Zusammenhänge hat mich Frau Mantel außerdem in die Lage versetzt, diese Ruhe aufrecht zu erhalten.

Gut, dass sie so nahe bei uns wohnt. Denn wenn mal wieder etwas sein sollte, wissen wir drei genau, an wen wir uns wenden können.

Frau Herzberg
(Main-Spessart):

Einer meiner Hunde ist Schröder, ein ganz toller 4jähriger altdeutscher Hütehund, mein Liebling von den dreien. Er ist charmant und anhänglich, wollte sich aber eine sehr unangenehme Eigenart partout nicht abgewöhnen lassen: Schröder stürzte aggressiv auf fremde Menschen und Hunde los, hat sie dann gestellt und verbellte sie massiv.

In diesen Situationen hatte ich ihn nicht mehr unter Kontrolle. Ich habe alles mögliche ausprobiert, ohne Erfolg.

Mir konnten weder Ratschläge aus Internetforen noch verschiedene Trainer und Schulen helfen. Unsere Spaziergänge arteten bald in Spießrutenläufe aus, was dazu führte, dass ich nur noch verkrampft und mit Feldstecherblick unterwegs war. Ich musste Schröder mit Halti führen.

Frau Mantel hat es geschafft, meinem Hund das Vertrauen in mich zu vermitteln, das er zu seiner inneren Ausgeglichenheit braucht. Mir wurde gezeigt, dass Schröder sehr feinfühlig auf bestimmmte Körpergesten reagiert.


Gaby Herzberg mit
Schröder und Momo

Als mir das klar war, konnte ich mich umstellen. Beispielsweise ging mein Hund schon immer in Position, wenn ich mit aufgerissenen Augen entgegenkommende Menschen und Hunde anstarrte, um sofort ausweichen zu können, wenn sie uns zu nahe kamen. Diesen Blick habe ich mir abgewöhnt.

Ich bin heute selber in der Lage, schwierige Situationen souverän zu meistern. Schröder bewegt sich wieder völlig frei und vertraut darauf, dass ich alles im Griff habe. Andere Hunde und Menschen sind für uns kein Problem mehr. Und das Halti habe ich verschenkt ...

Herr Wolfmüller (Odenwald) berichtet:

Aithra ist eine selbstbewusste, intelligente Eurasier Hündin, die gerne unerlaubte Ausflüge unternahm, um Fährten zu verfolgen und zu jagen.

Ich habe verschiedene Hundeschulen ausprobiert, um dieses Problem mit ihr in den
Griff zu bekommen, ohne ihren Stolz zu brechen, leider ohne Erfolg.

Nach den ersten Lektionen mit Frau Mantel, in denen sie mich auf die inneren Abläufe von Aithra eingestellt und die Hündin wiederum für meine Ansprüche sensibilisiert hat, musste ich in vielen Dingen total umdenken.

Weniger Befehle, dafür aber ein gezieltes Beobachten, um gleich im Ansatz ihre Absichten erkennen und sofort reagieren zu können.

Ich wurde immer sicherer und gelassener, meine Aithra dagegen zuerst immer unsicherer.

Danach wurde die Beziehung zunehmend enger und die Hündin folgsamer.

Seitdem freue ich mich auf ausgedehnte Spaziergänge ohne Probleme mit meiner immer noch selbstbewussten Aithra.

 

 


Aithra mit ihrer Kinderstube